Super 8 Filme
Super 8
wurde 1964 auf der Fotokina vorgestellt, seit 1965 im Handel. Breite 8 mm, Einseitig perforiert, ein Perforationsloch pro Bild, Bildfeldgröße: 5,46 x 4,01 mm (Breite x Höhe). 2 Magnettonspuren sind möglich. Kopien konnten auch mit Lichtton hergestellt werden.
Aufgenommen wurde mit 18 oder 24 Bildern/Sekunde.
Das neue 8mm - Format wurde in den folgenden Jahren sehr schnell zum Liebling der Schmalfilmer und verdrängte das bis dahin weitverbreitete Normal 8 - Filmformat.
Die Bezeichnung „Super“ in Super 8 bezog sich auf das größere Bildformat gegenüber dem bisherigen 8-mm-Film. Dies wurde durch eine schmalere Perforation ermöglicht, wobei die Löcher auch an einer anderen Stelle saßen, nämlich immer zwischen zwei Bildern anstatt in der Mitte eines Bildes. Mit Erscheinen von Super 8 ging man dazu über, das vorherige Format als Normal 8 (englisch: Regular 8) zu bezeichnen. Die Bildgröße wuchs von 4,9 x 3,6 mm auf 5,69 x 4,22 mm und somit um etwa 36 %: konnte man mit Normal 8 etwa die Auflösung eines Fernsehbildes erzielen, ließ sich dies abhängig vom verwendeten Film mit Super 8 deutlich übertreffen.
Kompatibilität zu Single 8:
Als Alternative existierte das – in Japan vorherrschende – Single-8-System: Single-8-Filme lassen sich uneingeschränkt mit Super-8-Projektoren vorführen.
Weitere Schmalfilmformate:
Normal 8, 16mm, 9,5mm Pathé
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